Entsetzt über das was passiert war, betrat Elinor die Räume von Lady Yuna. Schnell trat sie an das Bett und sah wie schwer Tristan verletzt war. Besorgt setzte sie sich auf die Bettkante und fühlte die Temperatur des Mannes. Lady, wann habt Ihr ihn gefunden? Hat er sagen können was passiert ist?
Kurz nach Lady Elinor betrat der Medicus das Zimmer nachdem er geklopft und herein gebeten wurde. Elinor stand auf um dem Mann Platz zu machen und stellte sich ans Bettende.
Der Arzt stellte seine Tasche neben das Bett auf ein kleines Tischchen und kramte nach einer Schere, dann schnitt er das Hemd Tristans auf um sich die Wunde genauer zu betrachten. Hmmm, brummte er und wiegte den Kopf. Ein ziemlich tiefe Wunde. Wieder wühlte er in seiner Tasche und förderte ein Leinentuch und eine Flasche Alkohol zu Tage. Mit dem getränkten Tuch säuberte er vorsichtig die Wunde um zu sehen, wie der Wundrand aussah.
Lady Yuna, ich benötige Eure Hilfe, sprach er und zog ein Fläschen mit Betäubungsmittel aus dem Köfferchen. Er träufelte ein paar Tropfen darauf und reichte es ihr. Haltet es ihm auf Mund und Nase und zählt bis 5, dann müsste er betäubt sein.
Ja natürlich Medicus wenn ich ihn damit nicht noch umbringe... Sie nahm das Tuch und Tat wie ihr geheißen wurde. Yuna standen die Tränen in den Augen. NEin Gräfin ich habe niemanden gesehen als ich vor etwa fünfzehn Min hier hereinkam lag es schon da. Ein Diener half mir ihn auf das Bett zu legen. Der Verletzte versuchte was zu sagen Aber er konnte nur flüstern und Stammeln. yuna schaute besorgt. Instinktive legte sie das Tuch nocheinmal sanft auf das Gesicht. Medicus bekommt Ihr ihn durch?
Elinor hielt sich im Hintergrund und ließ den Mann seine Arbeit machen.
Der Medicus entnahm seiner Tasche eine Nadel und Zwirn. Dann begann er vorsichtig die Wunde zu nähen. Zwischendurch tupfte er immer wieder mit einem Tuch das Blut ab. Als er fertig war, wischte er die Wunde sauber, reinigte seine Geräte und verstaute alles wieder in seiner Tasche.
So, Lady Yuna? Er wird Schmerzen haben, wenn er aufwacht. Geben sie ihm doch bitte hiervon dann drei Tropfen. Das lindert seine Schmerzen. Aber höchsten dreimal am Tag. Er schaute sie ernst an. Ich werd mich dann verabschieden und morgen wieder nach unserem Patienten schauen. Er machte eine Verbeugung in Richtung Lady Elinor und dann zu Lady Yuna, bevor er seinen Hut nahm und zur Türe hinausging.
Elinor trat vor. Lady Yuna. Ihr seid so gut, und kümmert Euch um den Herrn. Besorgt ihm doch eine kräftige Hühnerbrühe, damit er etwas zu essen hat, wenn er aufwacht. Wir wollen doch hoffen, dass er das übersteht. Besorgt legte sich ihr Blick auf das blasse Gesicht des Mannes, dann nickte sie Yuna zu und verließ deren Gemächer.
Sehr wohl Gräfin ich werde sofort alles in die Wege leiten. Eine Schande ist das...
Nachdem die Gräfin gegangen war rief sie nach dem Diener und beauftragte ihn damit in der Küche bescheid zu sagen, man solle eine kräftige Hühnerbrühe mit Hühnerfleich drin machen und dann raufbringen. Dann setzte sie sich auf ihr Bett und kühlte dem Verletzen die Stirn. Dann deckte sie ihn zu setzte sich in einen Lehnstuhl und nahm sich ein Buch. Sie ist sofort bei ihm wenn er sic bewegt.
Tristan stöhnte, öffnet seine Augen. Seine Augen sehen nichts, ist es Nacht?, er hat schmerzen, was war geschehen? Er kann sich an nichts erinnern. ”Hallo? …. Ist da jemand?” Er spürt, das da wer ist. Will noch was sagen, aber er wird wieder Bewusstlos, sinkt zusammen.
Yuna springt auf.. will ihm sagen das es spät Nachts ist. Sie war im Sessel eingeschlafen. Yuna nahm ein kühles feutes Tuch und legte es ihm auf die Stirn. Dann streichelte sie über seine Wange. Es wird schon wieder Tristan... Dann machte sie es sich wieder im Sessel gemütlich und wartete bis er wieder wach wurde.
Tristan kommt wieder zu sich, aber jetzt ist heller Tag, er kann sehen. Seine Augen erblicken Lady Yuna, er hat sie sofort erkannt. Versucht sich aufzurichten, dann durchzieht ihm ein mächtiger Schmerz, der Tristan sofort wieder in sein Kissen zurück sinken lässt. Tristan mustert Lady Yuna, ob er sie wecken darf? Er will von ihr erfahren, was geschehen ist. Er kann sich nur erinnern, das er angegriffen wurde, dann ein schmerz und es wurde Finster um ihm, Finster ist gut, es war stock Dunkel.
Yuna hörte wie jemand leise aufstöhnte. und wurde wach. Draussen war es hell. Sie stand auf und ging zu Tristan. Der Polizist war Wach. Habt Ihr Schmerzen Sir? Yuna sah wie er tapfer versuchte die Schmerzen zu unterdrücken. Die Baronesse nahm die Tablette und gab sie ihm dann reichte sie ein Glas Wasser. Habt Ihr Hunger? Ohe eine antwort abzuwarten rief sie einen Diener und befahl ihm in die Küche zu gehen und die bestellte Hühnerbrühe mit dem kleingeschnittem Fleisch zu bringen.
Nach einer Weile trat der Diener ein und brachte das Gewünschte. Yuna machte Eine Tasse zurecht und half Tristan vorsichtig etwas zu sich zunehmen.
Von einem Dienstboten begleitet kam er am Zimmer des Patienten an und klopfte. Immer wieder bestaunte er auf dem Weg durch die Gänge, die Gemälde der Familie. Geduldig wartete er dann, dass ihm die Tür geöffnet wurde.